Samstag, 28. Dezember 2013

Jahres-Rückblick...Welch ein Jahr....




Der Winter hatte uns lange mit Eis und Schnee im Griff.


Mein treuer Gefährte, hat jetzt ein anderes Kennzeichen...





Dieser ewig lange Winter zerrte an uns, schön dann mal auf ein Schwätzchen bei Iris und Gilbert
ein paar heitere Minuten zu verbringen.









Meine Lichtblicke, der Besuch der Familie...





.... aber der Winter blieb.








Endlich - der Frühling kommt...



 Die Fellkinder können noch am Strand toben - damit ist ab Mai Schluss.


 Die ersten Strandkörbe werden aufgestellt...


Ich bestelle Sektgläser für die Freunde, die zur Lesung anreisen.


 Ich bin stolz auf diese unsere 2. Lesungen.

Doris und ich haben wunderbar Hand in Hand zusammen gearbeitet.


Aber glücklich bin ich über das Kommen der Freunde,
die quer durch Deutschland anreisen.


Charley der nur für einen Tag über 700 km fährt um uns zu sehen.
Soviel Freude - so viele unvergessliche Momente.
Unsere Lesung?
Es war eine letzte gemeinsame Lesung...
Alles hat seine Zeit,
ich denke mit großer Zärtlichkeit daran zurück.




Danke Liebe Isabell - die Freundin, die die Fotos von Doris und mir geschossen hat.
Was so erfreulich ist, Menschen erst durchs Internet
oder durch die Lesungen auf Sylt kennen zu lernen -
und plötzlich sind sie im Herzen und man darf sie Freunde nennen.
So unpersönlich ist dann doch unter Computerzeitalter nicht,
wenn wir Menschen es zum Wohle nutzen.

Immerhin haben Michael und ich etwas Neues geplant.
Da gibt es eine "Fernbeziehung" zwischen zwei Menschen, eine besondere Freundschaft
zwischen Mann und Frau die sich jetzt erst auch telefonisch kennen.
Wir trauen uns etwas ganz Neues...
ich schätze mal, wir lassen uns selbst überraschen.












 Wir dürfen nicht mehr an den Strand.

Die Lesung in der Rotunde steht unter einem nicht so gutem Stern.

Ben sagt morgens die Lesung wegen Krankheit ab,
einen Tag vor der Lesung musste ich Maya aus Hamburg abholen. Julie war sehr krank und Maya sollte sich nicht anstecken.
Zum Glück kümmerte sich meine Freundin Nici und ihr Mann während der Lesung um Maya.
Marlo brach Mittags mit einer Kolik zusammen, ich musste den Tierarzt aufsuchen.

Die Show muss weiter gehen...
Die Lesung kam gut beim Publikum an,
das war wenigstens ein Lichtblick.









Allerliebst wie stolz Maya auf ihre Oma war. 
Das ist ein Gefühl  - unbeschreiblich.





Wie man sieht, es hat Spaß gemacht. Kind und Hund.









Auch die gute Nachbarschaft zu Markus kann nicht verhindern,
meine Tage hier sind gezählt.








Es geht sehr schnell, ich fahre nach Eutin, sehe eine Wohnung und weiss, ich will hier leben.

Dieses Jahr an der Ostsee, nein ich bedauer es nicht.
Ich habe Menschen kennen gelernt, die mich beglückt und bereichert haben,
in ihrer Freundlichkeit, Herzlichkeit und Aufrichtigkeit.
Ohne diesen Umweg, wäre ich nie nach Eutin gekommen.
Es ist gut so wie es ist....
Natürlich habe ich Lehrgeld gezahlt, falsche Entscheidungen getroffen,
egal es muss gestattet sein auch im Alter Fehler zu machen.
Die gehen nur mich was an.






Sehr zielstrebig plane ich in einem "Affenzahn" den Umzug...



Am 1. Advent ist die Wohnung gemütlich eingerichtet,
wir sind angekommen.











Jetzt sind wir da, meine Fellkinder und ich.
Was ich mir wünsche für das Jahr 2014?

Natürlich Gesundheit, das ist das höchste Gut.
Was sonst?
Eine friedliche Welt -
Ein freundliches respektvolles Miteinander -
Freundschaft -
Energie -
und ein Jahr, von dem ich Ende 2014 sagen kann:
Das war ein tolles und wunderbares Jahr.

Ich wünsche den Lesen meines Blogs -
Ein Jahr voller Freude, Erfolg, Glück und Liebe.
Willkommen 2014















Freitag, 15. November 2013

Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden...



Ich bekam den Schlüssel und durfte mit Erlaubnis des Vermieters
schon notwendige Arbeiten erledigen,
Eine Woche später begann der Maler mit dem streichen der Räume,
hing mir die Lampen auf und übernahm das anbringen von Gardinenstangen usw
Das war eine echte Hilfe. 
Ich fuhr jeden 2. Tag nach Eutin um eine Autoladung in den Keller zu verstauen.
Diese Dinge dürfen mit dem auspacken bis Januar 2014 warten.




Freude verleiht Flügel - mit Begeisterung packe ich den Inhalt aller Schränke in Körbe, Koffer
Taschen und stelle wieder mal fest, wie wenig man eigentlich braucht.
Ich hasse Umzugskartons - hier stehen nur noch 10 für die Spedition.






Dann bastel ich mal eine Fotomontage, hier ist Platz.
Mein Spruch beim aussortieren von Umzugsgut:
"Brauch ich dich - oder lieb ich dich".
Diesen Schrank liebe ich, also kommt er zwischen die Fenster.

Passt wie angegossen - keine Widerrede.

Alles leer, meinte eine liebe FB Freundin - ja  das sieht nur auf den ersten Blick so aus.
Was nicht im Weg stehen soll, landet in der Badewanne oder an einer Stelle, wo keine Möbel aufgebaut werden.
Wer in 5 Jahren 4 x umzieht, der kennt sich aus.





Klar, Deko muss sein.
Ihr Anblick soll mich freudig stimmen.

Es juckt mir in den Finger schon Bilder aufzuhängen,
natürlich lass ich das.
In meiner Fantasie ist schon alles fertig und dekoriert.
Jetzt drei Wochen später ist die Küche fertig eingerichtet,
so vollständig, dass ich in Niendorf keinen Dosen und Flaschenöffner mehr habe.


Dafür habe ich aber einen sehr freundlichen und hilfsbereiten Nachbarn,
der auch schon einmal mit einem Teller Hähnchenkeulen und Rotkohl an der Tür steht.
Verhungern werde ich also nicht.

Ich gehe sehr viel mit Marlo und Frida spazieren, so lernen die beiden die Wohnung und die
Umgebung kennen.
Uns begegnen viele Fellkinder, begleitet von ihren Leinenhaltern.
Ganz zwanglos kommen wir ins Gespräch und ich freue mich auf die Zeit wo Marlo und Frida
Freundschaften knüpfen können.
Das hat ihnen hier wirklich gefehlt.










In zwei Wochen sind wir endlich Zu hause....

Angekommen in einem wunderschönen kleinen Ort, der mich etwas an Wattenscheid erinnert,
allerdings umgeben von einer malerischen Naturkulisse.

Ich freue mich auf eine neue Zeit.













Montag, 4. November 2013

Über sieben Brücken muss man gehen?





Über sieben Brücken muss man gehen?

Woran ich mich erinnere, meine erste Brücke war…
Da war es vermutlich schon in mir.
Der Kindergarten?
So viele Menschen auf einen Haufen?
Ich verschwand im zarten Alter von vier Jahren einfach,
machte mich vom Acker sozusagen.
Damals gab es keinen Autoverkehr, ich kam immer wohlbehütet
wieder Zu Hause an.
Irgendwann gab es meine Mutter auf, ich musste nicht mehr hin.
Also – beharrlich habe ich da schon mein Ziel verfolgt.


In der Schule?
Der Mittelpunkt im Gewusel war ich nie,
schon da war klar,
lieber ein paar enge liebe Freunde.
KLASSE statt MASSE.



Ich sah meinen Mann mit achtzehn Jahren und wusste:


ER ist es.
Der Gute kannte nicht meine Beharrlichkeit.
Wir heirateten, da war ich 24 Jahre.











                      


Als er starb, nach 43 Ehejahren und nach seiner schweren Krankheit
änderte sich mein Leben.
Unser Heim – war nicht mehr mein Heim.
Ich musste weg…






Über viele Brücken musst du gehen…?

In fünf Jahre vier Umzüge?

                         

Ja, die waren der Weg zum Ziel.



Ich bedaure nichts.



Alles hat mich erst zu dem gemacht -was ich heute bin.

DER Weg ist ja hoffentlich noch nicht am Ziel angelangt.

Mein Wunsch,
dass ich ohne Scham und Reue am Ende sagen kann:

Ich kann jedem in die Augen sehen und sagen:

Nach bestem Wissen und Gewissen -
NEIN ich habe nicht gelogen – nicht betrogen.

WAS ist wirklich am Ende übrig?
Den Respekt vor sich selbst behalten.

IN diesem Sinne – gehe ich auch über diese Brücke.