Sonntag, 20. Juli 2014

Man muss viele Frösche küssen, bis man am Ziel seiner Zufriedenheit ist.



Wenn man alles zurück lässt, 
äußerlich und innerlich geht die Sonne unter.
Es dauert ein Weile, bis die Welt wieder Farbe annimmt.



Es hat mich stärker gemacht, selbstbewusster und auch kräftiger. (innerlich)
Alle Menschen auf diesem Weg, waren mal Steine.
Steine über die man stolpert oder höher klettert.


 .

Nein, einen Rettungsring benötige ich nicht,
habe mich längst frei geschwommen
.

Hier habe ich den Ort meiner Zufriedenheit.
Sehr viel Ruhe für Kopfkino.
Für mich - meine Fellkinder,
wenn meine Familie ruft bin ich da.




Wir machen unsere Spaziergänge,
Marlo und Frida gehen auf Spurensuche,
ich fotografiere mit den Augen der Liebe.


Der erste Sommer beschenkt uns mit Hitze,
die ich nicht liebe und die mir die Aufgabe stellt,
nur Schattenwege zu finden.
Es ist klar, so herrlich kann ich nirgendwo leben.
Nur Schritte durch den Park,
immer am See entlang hinein in den Wald.
Autofrei.





Was mich wundert, wieso ist morgens um 10:00 Uhr kein Schwimmer in der Badeanstalt?
In NRW wäre es an so einem heißen Sonntagmorgen voll lachender schreiender Menschen.



Wir tauchen wieder aus dem Wald auf,
verweilen einen Moment und lassen die Seele baumeln.
Schauen auf das Wasser und träumen von einer Zeit,
die nicht sichtbar ist.








Heute ist der erste Tag, vom Rest meines Lebens.
Ich habe keine Lust mich zu sorgen, lieber freue ich mich.

Freitag, 11. Juli 2014

Unser erster Sommer in Eutin - darf ich euch zu einem Spaziergang einladen?





Keine Mütter mit ihren kleinen Kindern mehr, die zum Schutz der Sonne im Park unter Bäume spielen können.
DAFÜR drei Monate eine Golf Anlage gegen Eintritt.
Der Rest des Jahres ist dann "Menschenfreundlich" geschlossene Natur.
Es kämpfen mit sehr viel Zeit und Geldaufwand eine Menge Menschen um diesen Park, was man ja kennt, vernünftige Beschlüsse zum Wohl der Menschen,
sind mit der Lupe zu suchen.








Die Fellkinder können nach Herzenslust laufen, schnüffeln und das gut beschützt vom Laub der Bäume.
Wir lassen uns Zeit.
Den Rückweg treten wir an, als wir den schützenden Wald verlassen sollen.
Lieber weiter zurück den Wohlfühlweg.
Das bietet mir keine Stadt.
Einfach hier von Herzen froh und dankbar sein.
In unserer neuen Heimat.







Wir verlassen den Wald, vor uns öffnet sich der Blick auf den See, mir auch das Herz.
Es sind nur wenige Schritte durch den Seepark, der Wind verlockt uns eine Pause zu machen.











Wir nehmen in dem Bier-Garten Platz und sind froh den Ort unserer Sehnsucht gefunden zu haben.
Marlon und Frida dicht an meiner Seite im Gras, zufrieden wie ich.
Das Leben ist schön.












Freitag, 6. Juni 2014

Lebe DEIN Leben ! Frei von Angst.

Frei sein…?
Nein einfach ist das nicht.

Was ich damit meine?
Die Ängste zu bekämpfen, die Niemand verstehen kann,
der sie nicht selbst erlebt hat.
Ich kenne, nein besser ich glaubte einen Mann zu kennen,
der war fremd bestimmt von weißen Bohnen.
Diese kleinen weißen getrocknete Hülsenfrüchte.
Er machte seine Entscheidungen von der Anzahl der Bohnen ab,
die er in der Hand hielt.
Ja, war die gerade Zahl, nein, die ungerade.
Wenn noch so wichtiges anstand, mussten die Bohnen ihm den Weg zeigen.
DAS war seine Herausforderung.
Viele kennen anderes, Tunnels, Fahrstühle oder auch den Waschzwang.
Die Panikattacken über Brücken zu fahren steigerten sich zu dem Gefühl,
ich muss sterben.
Ich nahm stundenlange Umwege in Kauf, wurde geradezu findig meine Peiniger zu umgehen.
DAS störte mich immer mehr.
Ich fühlte mich unfrei, abhängig und gepeinigt.
ES ist ein langer Weg, der mit Sicherheit nicht zu Ende ist.
Vor ein paar Tagen nahm ich mein Herz in beide Hände und führ bei Preetz
über eine Brücke.
Die Panik blieb aus, doch unwohl fühlte ich mich schon.
DAS wollte ich nicht so im Raum stehen lassen.
Heute Morgen gegen 10:00 hatte ich noch keine Ahnung, was ich plante.
Das Wetter war ideal, ohne groß darüber nachzudenken, Hunde, Jacken, Kamera ins Auto.
Navi mit Fehmarn gefüttert, eine Stunde 10 Minuten und los.
Ich hab’s Niemanden erzählt und mir auch verboten kurz vor Fehmarn anzuhalten um Marlo und Frida spazieren zu führen.
Wir näherten uns der Brücke, mein Herz hämmerte und dann fing ich einfach an
laut zu singen.
Einen Text, der nur mich was angeht.
Immerhin schaffte ich es mit 70 km stur den Vordermann im Blick über die Brücke.
Dieses Gefühl?
DAS versteht nur der, der ähnliches erleidet.
Ich hielt in Burg, doch der Betrieb störte mich.
Ging etwas mit den Fellkindern am Hafen spazieren
und fuhr zurück.
Wollte einfach keine Zeit verstreichen lassen.
Dann sehr erleichtert in Heilgenhafen, den besten Backfisch überhaupt gegessen.
Den Spaziergang genoss ich sichtlich mehr als auf Fehmarn.
Egal, ich hab’s geschafft.
Meine Lieblingsbeschäftigung wird es nie werden, muss es auch nicht.
Wir zockelten, frei von jedem Pfingstausflugsverkehr Richtung Zuhause.
Jetzt bin ich erschöpft, geschlaucht, müde…
DAS ganz große Glücksgefühl ist verpufft.
Weinen könnte ich, wenn ich es zulassen wollte.
Oder doch vielleicht?